... Lernen in Neckarbischofsheim

Hoch die Hände Wochenende

Samstag: Ins Wochenende sind wir ganz entspannt gestartet und haben ausgeschlafen. Seit gestern Abend befinden wir uns in einem Kampf. In einem Kampf gegen Fruchtfliegen. Gestern Abend haben wir hierfür Fliegenfallen gebaut und eine Wette abgeschlossen wie viele Fliegen wir damit fangen. Paulines Tipp: 6; Samiras Tipp: 12; Annikas Tipp: 25. Es waren leider nur 8 Fliegen, die traurig im Essigwasser rumgetrieben sind. Wir werden wohl mit ihnen koexistieren müssen.

Nachmittags haben wir uns fertig gemacht und sind in die Stadt gefahren. Wir sahen sehr gut aus. Wir haben uns dann in eine Bar gesetzt. Es hat eine Band gespielt und wir haben Karten gespielt. In der Bar haben wir uns auch mit drei schwedischen Mädchen in unserem Alter angefreundet und haben mit ihnen Karten gespielt. Der Abend war sehr erfolgreich.

Sonntag: Heute sind wir mit brummenden Köpfen aufgewacht. In der Wohnung hat es auch gebrummt, weil sich die Fruchtfliegen nicht von unserer Falle einschüchtern lassen. Sie haben uns endgültig den Krieg angekündigt. Samira und Pauline sind deshalb mit dem Staubsauger auf die Jagd gegangen. Der Film Ghostbusters ist nichts dagegen gewesen.

Mittags haben wir uns dann mit Iris und ihrer Freundin in der Stadt getroffen. Wir haben eine Bootstour gemacht und sind mit der Gondel gefahren. Wir sind dann über die große Brücke gelaufen und haben einem Kaffee getrunken. Abends hatten wir dann einen Tisch in einem portugiesischen Restaurant reserviert. Unser Ziel dort war es das traditionelle portugiesische Gericht Francesinha zu probieren. Das ist ein Gericht mit einem Toastbrot, dass verschiedene Fleischsorten enthält und mit Käse und Ei überbacken ist. Über dem Brot ist eine Bratensoße. Im Restaurant gab es auch eine vegetarische Version mit Veganer Wurst und verschiedenem Gemüse, die wir genommen haben.

Unser Fazit: es ist nicht eklig, auch nicht lecker - das Gericht muss von einer schwangeren Portugiesin erfunden worden sein - es schmeckt besser als es aussieht. Der Portwein, den wir zum Nachtisch getestet haben, hat uns definitiv mehr überzeugt. Nach dem Restaurant haben wir noch die Bar von gestern besucht. Der Tag mit Iris und ihrer Freundin hat uns sehr gefallen und wir freuen uns, dass wir die beiden in der Schule morgen nochmal sehen.

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