... Lernen in Neckarbischofsheim

Unser Wochenende: Von Heavy Metal bis zu Robben und Elchspuren

Am Freitag diskutierten wir über die erste Woche, chillten, telefonierten und spielten Monopoly, bis wir uns gegen 22 Uhr auf den Weg zur Aurora Music Night machten. Hierfür gingen wir ins bereits zuvor sehr gelobte Irish Pub O’Malleys. Zunächst waren wir von der Musik geschockt, da wir nicht mit Heavy Metal gerechnet hatten, doch wir klimatisierten uns schnell und nahmen die neue Erfahrung an. Die Band spielte knapp eine Stunde lang, und im Anschluss wurde das Pub zu einer Disco. Es war richtig gut, und wir wollten gar nicht mehr nach Hause.

Am Samstag hatten wir leider Pech mit dem Wetter und konnten nicht viel unternehmen, da es stark regnete. Also nutzten wir den Tag zum Chillen.

Kommen wir nun zum Sonntag, unserem ereignisreichsten Tag bisher: Zunächst gingen wir in einen Park in der Nähe der Universität, machten einen kleinen Spaziergang um den See und tranken einen Kaffee. Danach machten wir uns auf zur Replot-Brücke. Diese berühmte Brücke hat uns wirklich beeindruckt – was für ein toller Anblick zusammen mit der Kulisse im Hintergrund! Eine eindeutige Empfehlung von uns. Außerdem sahen wir im Wasser ein paarmal Köpfe herausragen, und wir fanden später heraus, dass es dort tatsächlich Robben gibt. Vielleicht haben wir also welche gesehen…

Wir machten dann kurz Halt auf einem Parkplatz und sahen, dass das UNESCO-Welterbe Saltkaret nicht weit entfernt war. Also wieder ins Auto und direkt weiter. Dort angekommen, war es wie aus einem Disney-Film: Das Fischerdorf am Anfang, das teilweise schon im Meer lag, und das Saltkaret (ein Aussichtsturm), das aus dem Wald herausragte – einfach traumhaft. Natürlich schossen wir direkt 1000 Fotos und gingen anschließend durch den Wald, wortwörtlich über Stock und Stein, zum Aussichtsturm und stiegen hinauf (dabei entdeckten wir auch Elchspuren, leider aber keinen Elch). Oben angekommen, fragte man sich bei der Kulisse, ob man eigentlich noch in Finnland oder bereits in Afrika war. Mit der tief stehenden Sonne, die dem Ganzen noch einen großartigen Touch verlieh, war es einfach episch. Nach vielen Stunden Fahrt und Besichtigung schafften wir es dann abends nach Hause und gingen ausgepowert direkt schlafen.

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