Der Morgen startete für uns schon sehr früh mit der Fahrt zum Flughafen. Mit 20 Minuten Verspätung konnten wir dann auch Richtung Helsinki starten. Nach einer Vollbremsung, um nicht mit dem Flughafengebäude zu kollidieren, kamen wir sicher im Regen an. Nachdem wir mit dem Shuttlebus zum Hotel gefahren sind, checkten wir ein und wurden von einer sehr großen deutschen Footballmannschaft begrüßt, von denen 10 Personen im Fahrstuhl stecken geblieben waren.
Danach buchten wir uns gleich ein Uber für etwas Sightseeing. Beim frische Luft schnappen und warten auf den Fahrer, liefen uns Pascal und Leonie über den Weg, die natürlich ausschlafen durften und einen Flug später nahmen. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und einer Stunde Plus machten wir Speed-Sightseeing. Beeindruckend fanden wir die Architektur, der Stadt und die Weltklasse Burger in der Apollo Sports Bar. Insgesamt ist Helsinki absolut sehenswert, sauber und vor allem barrierearm. Auf der Rückfahrt ins Hotel zeigte uns der Fahrer, wie dicht man auffahren kann, ohne einen Unfall zu bauen. Allerdings verbündeten sich die anderen Autofahrer gegen ihn und bremsten ihn aus.
Nach einer kuscheligen Nacht im Hotel, holten wir den Mietwagen ab und machten uns auf die lange Reise quer durch den finnischen WALD Richtung Jakobstad. Nochmal wichtig zu erwähnen: Finnland hat viel WALD. Sehr viel WALD. Genaugenommen 74% WALD. Den WALD konnten wir bei den geringen vorgeschriebenen Geschwindigkeiten auch sehr genießen.
Nach langen 5 Stunden mit sehr vielen Elchwarnschildern und WALD, kamen wir nach ausführlicher Suche und ein paar Kreisfahrten mehr, in unserem Haus am See mit etwas WALD an. Das Haus ist traumhaft, wir richteten unsere Zimmer ein und erkundeten die Umgebung. Erste Einkäufe wurden getätigt und der Kühlschrank aufgefüllt. Auf die Spülschwämme für 6 Euro haben wir dann doch verzichtet.
Die Motivation jetzt noch selbst zu kochen war verschwindend gering, deswegen suchten wir uns eine kleine Pizzeria. Dort kamen erste Sprachbarrieren auf. Ein nuschelnder Kellner und eine Person mit geringen Englischkenntnissen sorgten für den Lacher am Abend.
„Do you want French Fries?“
„Yes I will Rindfleisch!“
Die Speisekarte auf Schwedisch und Finnisch machte es auch für eine andere Person nicht einfacher. Eine vegetarische Pizza, bei der die erste Zutat mit „Ananas“ beschrieben war, sorgte für Verwirrung. Mit den Worten: „Warum ist denn Ananas auf meiner Pizza?“ gab es das nächste Gelächter.
Alles in allem können wir sagen das dieses Wochenende schon ein Erlebnis für sich war und uns in Erinnerung bleiben wird.
Viele Grüße
Andrea, Annett, Patrizia und Susanne


