Heute war unser vierter Tag in Portugal, und dieser hat wieder in der Schule begonnen. Wir haben uns mit den Lehrerinnen der „Special-Needs-Klasse“, einem Lehrer des Erasmus-Teams, dem Schulpsychologen und einer weiteren Lehrerin der Schule getroffen. Uns wurde erklärt, dass sie jeden Mittwoch eine Besprechung haben, in der die Schülerinnen der Schule besprochen und eventuelle Auffälligkeiten analysiert werden. Fällt einer Lehrkraft in ihrem Unterricht auf, dass eine Schülerin nicht mitkommt oder besonderen Unterstützungsbedarf hat, wird dies dokumentiert. Diese Schüler*innen sind dann Mittelpunkt der wöchentlichen Besprechung. Anschließend können die nächsten Schritte zur optimalen Unterstützung eingeleitet werden.
Anschließend durften wir am Sportunterricht der „Special-Needs-Klasse“ teilnehmen. Zuerst haben wir ein portugiesisches Spiel kennengelernt, das so ähnlich wie „Boule“ oder „Boccia“ ist. Die Schule tritt in dieser Disziplin regelmäßig bei einem Championship an, an dem auch die Schüler*innen mit Unterstützungsbedarf teilnehmen. Zum Abschluss der Stunde haben wir ein Spiel mit einem großen Ball, „Kin-Ball“, gespielt. Hier haben wir uns in drei Dreier-Teams aufgeteilt und mussten den großen Ball als Team werfen und fangen.
Unseren Feierabend haben wir unterschiedlich verbracht. Annika und Pauline haben einen Spaziergang gemacht und ein neues Viertel in der Nähe unseres Airbnbs erkundet. Außerdem haben sie einen neuen Strand angeschaut, an dem die Wellen nicht so hoch sind. Zuhause wieder angekommen, haben sie gemeinsam gekocht.
Samira ist ins Zentrum von Porto gefahren. Sie hat ein paar Sightseeing-Orte erkundet, war in einem Kunstgeschäft und einem Second-Hand-Laden und hat anschließend etwas in der Stadt gegessen.
Gemeinsam haben wir dann den Abend im Airbnb ausklingen lassen.


