... Lernen in Neckarbischofsheim

Meerweh? Wir behandeln das vor Ort

Gestern startete der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Dabei beobachteten wir die Rehe in unserem Garten. Wir ließen uns viel Zeit, weil es noch regnete. Das Regenradar verschob das Ende des Regens immer weiter nach hinten. Wir warteten dies aber ab und brachen dann gegen Mittag nach Kokkola auf. Dort stellten wir sogar einen Geschwindigkeitsrekord auf: Wir durchbrachen die Schallmauer und durften kurzzeitig 100 km/h fahren. In Kokkola angekommen, schauten wir uns zuerst die Museen an, die glücklicherweise kostenlos waren. Die Häuser waren mit Möbeln aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet. Dann machten wir einen Stadtrundgang, der uns durch viele einsame Straßen führte. Zum Schluss ließen wir es uns in einem Café gut gehen. Zurück fuhren wir einen kleinen Umweg, um die Schären und Fjorde auf uns wirken zu lassen. Den Tag schlossen wir mit unserer täglichen Routine ab: Sauna und danach Netflix.

Heute Morgen starteten wir genauso wie gestern mit einem gemütlichen Frühstück in den Tag. Dann ging es los Richtung Nykarleby, um das Boardinghaus auszukundschaften, in dem Patrizia morgen arbeitet. Weil wir Meerweh hatten, drehten wir um und fuhren zum Strand nach Fäboda. Dort genossen wir das Meeresrauschen und die Natur. Die Meerluft machte uns noch mehr Lust auf Kaffee. Deswegen gingen wir ins Fiika Café in der Innenstadt von Jakobstad und ließen es uns gut gehen. Danach versuchte sich Andrea im Angeln und beförderte jede Art von Algen ans Tageslicht. Der größte Fang bis jetzt war eine tote Miesmuschel. Jetzt starten wir unsere Abendroutine – allerdings erst, wenn Andrea sich noch einmal am Angeln versucht hat. Sie kann ihre Enttäuschung nämlich nicht verbergen und wünscht sich noch ein Erfolgserlebnis am Abend.

Viele Grüße
Andrea, Annett, Patrizia und Susanne

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