Unsere epische Reise begann am Flughafen der wunderschönen Stadt Frankfurt am Main. Nach der gründlichen Gepäckkontrolle (R.I.P. Schere) ging es fast schon direkt ins Flugzeug. Wir sind nicht abgestürzt!!! Yay.
In Helsinki mussten wir natürlich gleich ausprobieren, ob die Qualität des Fastfoods mit der in Deutschland mithalten kann (Nimmt sich nichts, schade. Aber es gab kleine Milchpäckchen gratis), allerdings war die optische und inhaltliche Gestaltung des Flughafens um einiges hochwertiger als daheim. Bei der Ankunft lief man quasi direkt auf einen Moomin Shop zu und alle Restaurants waren hübsch dekoriert. Die Rolltreppen zu den Gleisen waren ebenfalls fancy, da man während dem Fahren einer Oper lauschen konnte. Unsere Zugfahrt nach Helsinki, die definitiv bezahlt war (wir sind ja brave Bürger, aber der Automat war kaputt und wir waren etwas verwirrt von den Mini-Automaten im Zug), war pünktlich und problemlos und wir kamen gegen 18 Uhr im Hostel an.
Nun... Helsinki erkunden!
Auf unserer Erkundungstour fanden wir eine elegante Kirche, die leider geschlossen war, allerdings war die Aussicht den Aufstieg von ungefähr 84 Treppenstufen wert. Wir durften feststellen, dass viele der Statuen in Helsinki nackt sind, die Menschen oft aufwendig gekleidet sind und die Stadt mit viel Street-Art dekoriert ist.
Unser Abendessen fanden wir in einem thailändischen Restaurant. Danach ging es heim ins Bett.
Kurze Intermission für Kommentare von Cedric, die er während dem Schreiben einwarf:
- "das finnische Bier schmeckt sehr gut"
- "1L Milch 1,85€ "das schon insane"
- "die Suche nach dem Elch geht weiter"
Der zweiten Tag in Finnland begann mit einem überteuerten Frühstückssnack aus einem Café (laut Leana war die Zimtschnecke echt gut) und einem Ausflug ins Shopping Center. Dort besuchten wir den Lidl, der Leanas und Janas Sucht nach Moomin Sammelkarten entfachte (die Karten sind echt hübsch) und Jana stellte fest, dass die drei Töne, die das Bake-Off manchmal aus irgendwelchen Gründen abspielte, klangen wie der Anfang von "Daisy Bell" (so schnell kann ein Ohrwurm entstehen).
Auf dem Weg zum Flughafen (um das Auto abzuholen) stellten wir außerdem fest, dass die Straßen von Helsinki nicht Kofferfreundlich sind, da es einige unebene Stellen und viel Kopfsteinpflaster gab. Mit wenigen Verlusten (Simons Koffer hat etwas gelitten) kamen wir dann am Flughafen an und mussten wieder zum Burger King laufen um unser Auto abzuholen. Unser Auto-Dealer hatte es entweder etwas eilig oder hat uns nicht so gut verstanden, was man daran erkennen konnte, dass er uns viel ignoriert hat. Der Mann war im Stress. Auwei.
Mit überfülltem Kofferraum und Koffer auf dem Rücksitz ging es dann endlich los nach Jakobstad. Die Fahrt ging vorbei an endlosen Wäldern und ganz vielen Seen, nur leider sahen wir keine Rentiere oder Elche. Wir wurden auch nicht geblitzt, obwohl Leana gefahren ist.
Nach ca. 6h fahrt kamen wir dann in unserer Hütte am See an... dachten wir. Es stellte sich heraus, dass wir uns im Garten der Nachbarin befanden. 50 Meter weiter stand dann aber, Gott sei Dank, unser Haus. Nachdem wir die Koffer abgeladen hatten fuhren wir schnell zum Lidl, um unseren Kühlschrank zu füllen. Mit einer leckeren Pesto Penne feierten wir dann noch, dass Deutschland Basketball Europameister wurde und wünschen euch nun eine Gute Nacht!


