Wasni steht für: "Wenn anders sein normal ist" und ist der Name einer inklusiven Hoodie-Manufaktur in Esslingen, der Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialwesen jetzt einen Besuch abgestattet haben. Bei einem Rundgang durch die Hoodie-Manufaktur konnten ndie angehenden Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger verschiedene Arbeitsplätze kennenlernen. Die Auszubildenden beobachteten an persönlichen Stärken und Interessen individuell angepasste Tätigkeiten und echte Teamarbeit auf Augenhöhe. In Gesprächen mit Mitarbeitenden wurde spürbar, wie wichtig Anerkennung, Selbstwirksamkeit und Zugehörigkeit im Arbeitsalltag sind. Zum Abschluss gab es Raum für Fragen und Dialog. Die Offenheit, mit der Erfahrungen geteilt wurden, ermöglichte einen ehrlichen Blick auf Chancen und Herausforderungen inklusiver Beschäftigung.
Inklusion und gelebte Vielfalt wird bei Wasni als praktisch umsetzbar und wirtschaftlich tragfähig erlebt, Teilhabe am Arbeitsleben bedeutet der Firmenidee zufolge mehr als Beschäftigung – sie stiftet Identität und Sinn. "Die Selbstverständlichkeit der Zusammenarbeit beeindruckte viele von uns, berichtet Fachschul-Dozent Birger Holz. Ganz besonders die Haltung von Wertschätzung und Teamkultur seien als spürbar bereichernd und authentisch wahrgenommen worden. Aber auch eine Inspiration der Auszubildende für eigene künftige Praxisprojekte wurde thematisiert. "Der Besuch war weit mehr als eine Betriebsbesichtigung", so Birger Holz. "Er war eine Begegnung mit einer Haltung zu Vielfalt und gelebter Inklusion, die die Theorie und der Praxis auf eindrucksvolle Weise verband." Für die angehenden Heilerziehungspfleger*innen sei erfahrbar geworden, wie Teilhabe, Würde und professionelle Unterstützung im Arbeitsleben konkret gestaltet werden können.


