Pascals Tag startete wie folgt: In der Telma-A-Klasse wurde zunächst besprochen, was heute ansteht, und dann durften die Schüler sich in eine Liste eintragen, welche Aktivität sie am Nachmittag ausüben möchten. Zur Auswahl gab es hier entweder spazieren zu gehen, erneut Mölkky zu spielen oder Frisbee-Golf. Ich habe mich für Frisbee-Golf entschieden, da ich dies noch nie gemacht habe. Danach sind wir in den Park gegangen und haben die Reflektoren aufgehängt, welche die Kinder am Vortag zusammengestellt haben.
In der Mittagspause haben Leonie und ich erst mal Karten für das Eishockeyspiel am Samstag gekauft. Was sich nach einem einfachen Prozess anhört, war dann doch frustrierender als gedacht: Die Webseite der Mannschaft ist während des Kaufprozesses mehrmals abgestürzt oder ich wurde rausgeworfen. Dies hatte zur Folge, dass wir am Ende mit 4 statt 2 Karten dastanden. Glücklicherweise wurden uns 2 Karten dann zurückerstattet.
Nach der Mittagspause ging es dann zum Frisbee-Golf. Hier wurden wir zunächst in 4 Dreiergruppen aufgeteilt und spielten dann innerhalb der Gruppen gegeneinander. Ich spielte gegen Sami und Sally. Es war eine lustige Runde, in der wir viel Spaß hatten und ich für mich gelernt habe, dass ich doch etwas mit einem Frisbee anfangen kann.
Kommen wir zu Leonies Tag. Dieser startete wie immer zunächst mit den Nachrichten. Nach einer kurzen Pause mussten die Schüler meiner Klasse den Klassenraum und die Toiletten putzen. Ich unterstützte einen der Schüler dabei; anschließend spielten wir Jenga. In der Mittagspause gingen wir wieder gemeinsam mit den Schülern im Olympic essen. Nach der Pause stand auch für meine Klasse der Outdoor-Nachmittag an. Ein paar waren auf die oben angesprochenen Spiele aufgeteilt, der Großteil ging jedoch mit der Lehrerin, 2 Assistentinnen und mir spazieren. Wir spazierten bis zu einem Sandstrand, dort legten wir erst einmal eine Trinkpause ein. Ich habe dabei gelernt, dass Pappbecher in Finnland Henkel besitzen. Vappu, die Lehrerin, erzählte mir auf dem Rückweg viel über ihre Anfänge bei Luovi und über Finnland an sich. Zurück bei der Schule endete der Tag für uns noch nicht gänzlich:
Sally hatte uns erzählt, dass es ein Katzenhaus gäbe, welches man nur donnerstags und sonntags besuchen könne. Sie schien selbst viel Interesse zu haben, weshalb wir sie einluden, mit uns mitzukommen. Sie bejahte, und auch ihre Eltern waren einverstanden, doch das Katzenhaus machte erst um 18 Uhr auf. So machten wir zunächst gemeinsam einen etwas längeren Spaziergang zu einem Outdoor-Museum. Danach liefen wir zurück zur Stadt, wobei wir noch zwei Geocaches ausfindig machten. Dort trennten wir uns kurzzeitig von Sally, denn sie wollte noch kurz eine alte Freundin besuchen. Wir gingen derweil schnell einkaufen, aßen etwas und tankten unser Auto, ehe wir Sally abholten und zum Katzenhaus fuhren. Dieses bestand aus mehreren Räumen, in denen Katzen waren. Die Katzen am Anfang waren recht scheu, aber je weiter wir gingen, desto zutraulicher wurden sie. Pascal behauptete von sich, er sei kein Katzenmensch – nun, die Katzen sahen dies anders: Im vorletzten Raum gab es zwei Katzen namens Frank und Igor. Und Frank erwählte Pascal aus: Er setzte sich auf Pascals Schoß, ließ sich streicheln und schleckte ihn ab. Dies tat er sehr lange und ließ sich nicht durch andere Menschen beeindrucken. Im letzten Raum stieß dann Sallys Mutter zu uns, unterhielt sich kurz mit uns, und dann verabschiedeten sich die beiden. Auch Pascal und ich fuhren kurz danach heim, denn es war immerhin ein langer Tag.


